{"id":14,"date":"2017-11-21T11:45:57","date_gmt":"2017-11-21T11:45:57","guid":{"rendered":"http:\/\/mymumworksinadvertising.com\/?page_id=14"},"modified":"2017-12-21T14:13:30","modified_gmt":"2017-12-21T14:13:30","slug":"die-idee","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mymumworksinadvertising.com\/?page_id=14","title":{"rendered":"DIE IDEE"},"content":{"rendered":"<p>Die Idee zu diesem Blog oder zum \u2013 nennen wir es ruhig so \u2013 Widerstand ist so alt wie mein erster Sohn. Ich hab meinen Job immer sehr geliebt. Immer alles gegeben. Hab meine kleinen emanzipatorischen K\u00e4mpfe als reines Frauen-Kreativteam auf einem Autokunden ausgetragen. Und doch immer weitergemacht, mich nie nach einem anderen Job gesehnt. Nur immer mal nach einer neuen Agentur. Dann wurde ich schwanger. Klar war, dass mein Freund und ich uns die Betreuung unseres Kindes teilen w\u00fcrden. Ich wollte ja weitermachen mit dem, was ich gut kann. Ich wusste noch nicht, ob ich eine gute Mutter sein w\u00fcrde. Aber hey, eine gute Texterin war ich, wenigstens das war klar.<\/p>\n<p>Zur Geburt unseres Sohnes bekamen wir von der damaligen Agentur meines Freundes eine lustige Karte. Da standen die beiden Agenturchefs als Securityteam vorm Bettchen eines Babys. Alle w\u00fcnschten uns nur das Beste! Ein Kuschelh\u00e4schen dazu mit Badget: &#8222;Der <em>Agentur XY<\/em>-Babysitter&#8220;.\u00a0Wie nett.<\/p>\n<p>Bis zu dem Tag, als mein Freund seine Stundenreduzierung zur Diskussion stellte. Zwei Tage die Woche (ein Zugest\u00e4ndnis meinerseits, denn halb\/halb ist das ja nicht), wollte er unseren Sohn ab 15:30\/16 Uhr von der KiTa abholen k\u00f6nnen. Damit ich an diesen Tagen (es handelte sich um ein weiteres Zugest\u00e4ndnis meinerseits: Montag und Freitag) voll arbeiten kann und meiner Agentur eben auch mehr als Teilzeit anbieten kann.<\/p>\n<p>Was uns dann passiert ist, hat uns nicht nur die kurze Elternzeit versaut, sondern auch klar gemacht, was aus &#8222;Bier um vier, Fahrr\u00e4dern f\u00fcr alle und flachen Hierarchien&#8220; wird, wenn man nicht nur gibt, sondern auch mal fordert.<\/p>\n<p>Mein Freund wurde vor die T\u00fcr gesetzt. Bums. Aus. Keine Diskussion. Er klagte. Bekam Recht. Den Job war er trotzdem los. Und wir gaben das Kuschelh\u00e4schen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Wir hatten etwas gemacht, was man in der Agenturbranche besser l\u00e4sst, wenn man nicht auf GF-Ebene mit Nanny logiert. Wir hatten ein Kind bekommen.<\/p>\n<p>So fing alles an.<\/p>\n<p>Ich mach das hier, weil ich etwas \u00e4ndern will. Weil ich mich nach guten Frauen sehne in dieser Branche. Und zu wissen glaube, wo die meisten von ihnen sind. Verschwunden in die Zwischenablage. Babyauszeit und dann keine Vorstellung mehr davon, wie man in dieser arbeitsgeilen Branche \u00fcberhaupt so etwas wie Familie leben kann. Ich will, dass sie alle zur\u00fcckkommen (also die, die wollen).<\/p>\n<p>Frauen ver\u00e4ndern Sichtweisen. Schreiben andere Geschichten. Haben andere Ideen. Gestalten anders. Beraten anders. F\u00fchren anders. Als M\u00fctter sind sie um nur um eine Kompetenz reicher, an ihrem K\u00f6nnen als Texterinnen, Art Direktorinnen, Strateginnen, Beraterinnen, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerinnen usw. hat sich rein gar nichts ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Deshalb Support. Austausch. Deshalb Aktion. <strong>Deshalb #mymumworksinadvertising<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Idee zu diesem Blog oder zum \u2013 nennen wir es ruhig so \u2013 Widerstand ist so alt wie mein erster Sohn. Ich hab meinen Job immer sehr geliebt. Immer alles gegeben. 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